Niederlande vergibt erste Online Lizenzen

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Veröffentlicht am 7. Oktober 2021

Europäische Länder agieren seit gewisser Zeit, um ihre Glücksspielgesetze aufeinander abzustimmen. So kam es, dass auch Niederlande ein Gesetz ins Leben rief, damit Online Glücksspiele legal angeboten werden können. Dieses Gesetz gilt seit diesem Jahr und hätte eigentlich bereits im letzten Jahr gültig werden sollen. Nun ist es endlich soweit, dass Niederlande die ersten zehn Lizenzen für Online Casinos vergeben hat.

Bet365 hat Lizenz erhalten

Inhaltsverzeichnis:

Bet365 hat Lizenz erhaltenEntain und PokerStars verschwinden vorerstGGPoker und partypoker dürfen Lizenz beantragenOnline Casinos auch in Niederlanden sehr beliebt

Der bekannte Online Buchmacher bet365 ist unter den ersten zehn, die eine Lizenz erhalten haben. Auch der staatliche Anbieter Holland Casino. Die restlichen acht Anbieter, die eine Lizenz erhielten, wurden noch nicht öffentlich bekannt gegeben. Stattdessen veröffentlichte die KSA, dass einige Glücksspielkonzerne keine Lizenz erhielten, obwohl sie diese beantragten. Hierfür gibt es Gründe, die nur zum Teil nachvollziehbar sind: Glücksspielanbieter, die bereits vor dem neuen Glücksspielgesetz in den Niederlande aktiv waren, haben keine Lizenz erhalten.

Die KSA begründet dies damit, dass sie ihr Angebot nicht hätten anbieten dürfen. Die Glücksspiele waren vor dem neuen Gesetz illegal, weshalb die bisherigen Anbieter nun mit einer sechsmonatigen Pause bestraft werden. Erst nach dieser Zeit können sie eine Lizenz beantragen. Andere wiederum erhielten keine Lizenz, da sie die strengen Vorschriften des Gesetzes nicht erfüllten. So gingen zwar bisher 29 Anträge für eine Lizenz ein, aber nur 10 wurden genehmigt.

Entain und PokerStars verschwinden vorerst

Zu den beliebten Glücksspielanbietern, die ihr Angebot nicht mehr anbieten dürfen, zählt auch Entain und PokerStars. Beide haben bislang ihr Sortiment in den Niederlande angeboten und müssen nun für sechs Monate pausieren. Anschließend jedoch möchten beide Konzerne ihre Spiele wieder anbieten. Zuerst jedoch müssen sie einen entsprechenden Antrag stellen, der natürlich auch genehmigt werden muss. Es ist denkbar, dass diese Glücksspielanbieter verschärfte Vorschriften einhalten müssen, nachdem sie bisher illegal agierten.

Viele Casinofans und Sportwettenfans werden sich über diese Entscheidung der KSA nicht freuen. Besonders Entain war in den Niederlande sehr beliebt und konnte pro Monat knapp 6 Millionen Euro erwirtschaften. Dieser Umsatz ist für die nächsten paar Monate verloren. Ähnlich wird es PokerStars gehen, der sein Sortiment ebenfalls ab dem ersten Oktober nicht mehr anbieten darf.

GGPoker und partypoker dürfen Lizenz beantragen

Für zwei ebenfalls bekannte und beliebte Glücksspielanbieter sehen die Chancen für eine Lizenz wesentlich besser aus. Beide haben ihr Sortiment bis heute nicht in den Niederlande angeboten, weshalb sie jetzt eine Lizenz beantragen dürfen. Pokerfans können natürlich auf diese beiden Portale ausweichen, solange PokerStars nicht mehr aktiv sein darf. Ob anschließend die bisherigen Stammkunden wieder zu PokerStars wechseln, ist nicht gewährleistet.

Es ist durchaus möglich, dass einige Pokerfans nicht erforschen, warum PokerStars plötzlich nicht mehr aktiv ist. Viele mögen denken, es gäbe Probleme mit der Sicherheit oder es gäbe andere Gründe, weshalb keine Lizenz vergeben wurde. Dem ist aber nicht so. Es liegt lediglich der Grund vor, dass die Konzerne ihre Dienste außerhalb des Gesetzes angeboten haben. Mit einer fehlenden Sicherheit hat dies nichts zu tun.

Ob Entain und PokerStars in der Lage sind, die von der KSA geforderten Vorschriften einzuhalten, wird spätestens in sechs Monaten bekannt sein. Beide Konzerne dürfen während der Abkühlphase ihre Bewerbung einreichen. Werden alle Sicherheitsvorschriften erfüllt, können sie mit einer Lizenz rechnen. Immerhin möchte Niederlande insgesamt 35 Lizenzen vergeben, 25 sind noch frei. Das bedeutet jedoch auch, dass kein Anbieter zu lange warten sollte. Ansonsten werden die freien Lizenzen an andere Anbieter vergeben.

Online Casinos auch in Niederlanden sehr beliebt

Obwohl Online Glücksspiele in den Niederlande noch nicht erlaubt waren, wurden sie rege genutzt. Das verdeutlichen zumindest die Zahlen, die veröffentlicht wurden. Im Jahr 2019 waren es über 400 Millionen Euro, die eingenommen wurden. Für die nächsten Jahre rechnet die Regierung mit weitaus mehr Einnahmen.

Doch warum sind Online Casinos überhaupt so beliebt? Hierfür gibt es zahlreiche Gründe. So steht ein Online Casino den ganzen Tag über zur Verfügung und hat keine Schließzeiten. Zudem lassen sich alle Glücksspiele und Sportwetten mobil erleben. Niemand muss hierzu an einem fest installierten PC sitzen und kann seine Mittagspause nutzen, um sein Glück zu testen. Zudem bieten Online Casinos viele Promotions, zu denen nicht nur Boni in Form von Freispielen oder Freibeträgen. Die meisten Online Casinos begeistern mit einem VIP-Programm, das den Spielern nicht nur ein erhöhtes Vergnügen bietet. Jede einzelne Stufe des VIP-Programms steht mit weiteren Boni und Aktionen zur Verfügung.

Bei all dieser Spannung und aufregenden Promotions genießen die Spieler ein hohes Maß an Sicherheit, und zwar sowohl bei Sportwetten als auch bei Casinospielen. Darin liegt der Grund, weshalb Online Casinos so beliebt sind.

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