Großbritannien: Glücksspielkommission befürchtet Probleme während Lockdown

Inzwischen ist es in fast jedem Land so weit: Die zweite Corona-Welle hat zugeschlagen und ein zweiter Lockdown wurde beschlossen. Von diesem Lockdown sind auch die Casinos und Spielstätten vor Ort betroffen. Aus diesem Grund befürchtet die britische Glücksspielkommission, dass sich die Spieler nicht immer verantwortungsvoll verhalten werden.

Glücksspielaufsichtsbehörde spricht Warnung an Anbieter an

Inhaltsverzeichnis:

Glücksspielaufsichtsbehörde spricht Warnung an Anbieter anBGC schaltet sich ein und stellt ForderungenGlücksspielanbietern könnte Strafe drohenSo sichern Online Glücksspieler ihre Kunden ab

Leider zeigte der erste Lockdown, dass viele Spieler ihr Verhalten verändert haben. Viele versuchten, ihren finanziellen Verlust aufgrund Kurzarbeit über die Glücksspiele hereinzuholen. Die britische Glücksspielaufsichtsbehörde hat daher die Befürchtung geäußert, dass es in diesem Lockdown erneut der Fall sein wird. Aus diesem Grund hat die Behörde nun einen eindeutigen Appell an die Glücksspielanbieter abgegeben:

Die Anbieter sollen weiterhin alle Vorschriften einhalten. Sie sollen keine Angebote abgeben, anhand derer die Spieler ihr verantwortungsloses Verhalten weiter ausbauen oder gar erst entstehen lassen. Diese Situation sollen die Glücksspielanbieter keinesfalls ausnutzen. Vielmehr werden sie angehalten, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Chance auf ein verantwortungsloses Spiel von Beginn an zu verhindern.

Wer sich nicht daran hält, kann mit einer Strafe oder gar mit dem Entzug der Lizenz rechnen. Die britische Glücksspielaufsichtsbehörde hält auch ein paar Ideen bereit, wie ein verantwortungsloses Spielen verhindert werden kann. So sollen die Spieler deutlich auf ihr Verhalten aufmerksam gemacht werden. Ferner soll mit Boni und Neukundenwerbung sparsam umgegangen werden.

BGC schaltet sich ein und stellt Forderungen

Zusätzlich zur britischen Glücksspielaufsichtsbehörde meldet sich der Glücksspielverband BGC zu Wort. Auch dieser Verband appelliert an die Glücksspielanbieter, auf gar keinen Fall die Situation der Spieler auszunutzen. Die Mitglieder des BGCs sollen verstärkt das Spielerverhalten überwachen und die Spieler darauf aufmerksam machen. Wer plötzlich sein Verhalten ändert und beispielsweise mehr einsetzt als normal, der soll vom Glücksspielanbieter darauf aufmerksam gemacht werden.

Der BGC befürchtet, dass die Personen, die plötzlich im Homeoffice arbeiten, ihr Verhalten ändern. Natürlich kann es aufgrund der „vermehrten Freizeit“ passieren, dass erst die Idee entsteht, am Glücksspiel teilzunehmen. Wer im Büro arbeitet, kann keine privaten Aktivitäten am PC ausüben – im Homeoffice hingegen schon.

Aus exakt diesen Gründen fordert der Glücksspielverband, dass die Einsatzlimits verstärkt überwacht werden. Ebenso soll eine Durchführung von Sozialkontrollen stattfinden. Wie genau diese aussehen soll, wurde bis heute nicht verraten.

Glücksspielanbietern könnte Strafe drohen

Der Glücksspielverband hat angedroht, alle Mitglieder in der nächsten Zeit genau zu überprüfen. Wer sich nicht an die Vorgaben hält und ein verantwortungsloses Verhalten fördert, könnte im schlimmsten Falle seine Mitgliedschaft verlieren. Zudem sollen alle Glücksspielanbieter verstärkt auf Institutionen verweisen, die im Bedarfsfall Hilfe anbieten.

Derzeit sieht es zum Glück so aus, dass alle Mitglieder mit den neuen Vorgaben einverstanden sind und diese bereitwillig unterzeichnet haben. Dies verdeutlicht, dass allen Glücksspielanbietern bewusst ist, wie wertvoll die Spielersicherheit ist. Aus diesem Grund wurde immer schon versucht, allen Kunden ein verantwortungsvolles Spiel nahezulegen. Deshalb gibt es die Lizenzen, die nur an seriöse Anbieter vergeben werden. Dahinter stehen viele Vorschriften, die eine hohe Kundensicherheit gewährleisten.

Bislang war es jedoch so, dass die Spieler diese teilweise umgehen konnten. Nun soll es so ablaufen, dass die Chance, verantwortungslos zu spielen, verringert wird. Darauf zielen zumindest die neuen Vorgaben ab, die ab sofort in Kraft treten.

So sichern Online Glücksspieler ihre Kunden ab

Es ist zwar richtig, dass Neukundenboni und Stammkundenaktionen die Spieler dazu animieren, sich in einem Online Casino anzumelden. Und Stammkundenaktionen sorgen dafür, dass die Spieler vermehrt spielen. All dies kann negativ betrachtet werden – man kann jedoch darin auch die Chance sehen, sein eigenes finanzielles Risiko zu verringern. Es muss zwar meistens für einen Willkommensbonus eine gewisse Summe eingezahlt werden. Trotzdem spielt der Neukunde mit einem kostenlosen Betrag. Diese Summe spart der Kunde und besitzt trotzdem weitere Gewinnchancen.

Zudem sind nicht alle Stammkundenaktionen mit einem Einsatz verbunden. So gibt es die Cashback-Aktion, die sogar Geld zurückzahlt. Es handelt sich hierbei um einen Prozentsatz des generierten Verlustes. Trotzdem ist dies ein Vorteil gegenüber der ortsansässigen Casinos. Diese bieten solche Aktionen nicht an. Des Weiteren bieten viele Casinos die Möglichkeit an, Treuepunkte zu zahlen. Diese Punkte können in einen Bargeld-Bonus umgewandelt werden. Auch hiermit spart der Kunde Geld.

Und im Vergleich zu Casinos und Spielstätten vor Ort kann ein Spieler im Online Casino ein Einsatzlimit festlegen. Manch andere Anbieter erlauben sogar ein Verlustlimit. Hiermit sichert sich der Spieler selbst ab und verhindert, dass er verantwortungslos spielt. Mit all diesen Optionen können sowohl Slots als auch Casinospiele genossen werden. Wenn der Spieler es schlau anstellt, kann er jegliches Risiko enorm verringern. Nicht zu Letzt werden immer wieder Freispiele angeboten, die keinen Echtgeld-Einsatz erfordern.

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