Glücksspielriese Sands möchte sich aus Las Vegas zurückziehen

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Der Konzern Sands möchte sich laut Aussage des Firmeninhabers Sheldon Adelson aus Las Vegas zurückziehen. Wir zeigen auf, zu welchem Preis die vorhandenen Casinos verkauft werden und worin das Ziel liegt.

Casinos in Las Vegas sollen verkauft werden

Inhaltsverzeichnis:

Casinos in Las Vegas sollen verkauft werdenCorona-Pandemie in den USA könnte den Ausschlag gebenMacau als Konkurrenz zu Las VegasOnline Glücksspiele könnten eine Lösung darstellen

Die in Las Vegas vorhandenen Casinos sollen verkauft werden. Der Inhaber stellt sich hierbei eine Summe von sechs Milliarden Euro vor. Zu den vorhandenen Casinos zählen das Venetian Resort, das Palazzo und ein Kongresszentrum Sands Expo and Convention Center.

Perfekt für den Verkauf scheint die Tatsache zu sein, dass sich alle drei Gebäude am Las Vegas Strip befinden. Diese Straße ist die Hauptader von Las Vegas, die den Großteil der Kunden auf sich zieht. Hinzu kommt, dass die drei Gebäude miteinander verbunden sind. Solch eine Tatsache ist jedoch nur dann positiv zu bewerten, falls es für alle Locations einen einzigen Käufer gibt. Sollte es tatsächlich zu einem Verkauf kommen, so würde dies einen Rückzug des Konzerns aus den USA bedeuten.

Doch wo soll die neue Reise hingehen? Der Inhaber von Sands hat sich auch hierzu geäußert: Asien und Macau stehen auf dem Plan. Dort sind die Einnahmen aufgrund der Corona-Pandemie stark zurückgegangen, und zwar um 90 Prozent. Weshalb jedoch der Fokus von den USA abgezogen und auf die anderen Länder gelegt wird, wurde leider nicht bekannt gegeben.

Corona-Pandemie in den USA könnte den Ausschlag geben

Womöglich liegt es an den extrem hohen Corona-Infektionszahlen, die seit Monaten in den USA vorhanden sind. Eventuell ist sich der Inhaber des Sands Konzerns nicht sicher, dass diese Probleme in Zukunft behoben werden. Oder liegen die Gründe gar in der politischen Situation? Wie bereits zu erkennen ist, könnte Trump erneut zum Präsidenten gewählt werden.

Wie auch immer, Gerüchten zufolge versucht Adelson bereits seit einiger Zeit, die Casinos in Las Vegas zu verkaufen. Die Corona-Pandemie mag hierbei nur als Nebenkriterium gelten oder den letzten Ausschlag für die endgültige Entscheidung geben. Abgesehen hiervon könnte ein Grund darin liegen, dass sich Asien erholt und somit dort mehr Einnahmen zu verbuchen wären.

Allerdings muss das nicht unbedingt eintreffen. Immerhin wurde der Betrag von 6 Milliarden Euro nicht grundlos gewählt: Es handelt sich um den dreifachen Gewinn, der mit den drei Etablissements in den USA erzielt wird. So wird auch klar, dass die Casinos und Kongresszentren keinen unerheblichen Gewinn erzielen.

Man könnte auch denken, dass angesichts der zu erwartenden Gewinne viele Käufer auftreten. Dem ist scheinbar nicht so und Adelson versucht seit einiger Zeit, einen Käufer zu finden.

Macau als Konkurrenz zu Las Vegas

Wer sich mit dem Glücksspiel beschäftigt, weiß, dass Macau seit einigen Jahren als zweites Las Vegas angesehen wird. Dieses Land erwirtschaftet jährlich 44 Milliarden Dollar, und zwar vorrangig aus dem Casino-Sektor. Diese Zahlen gehen auch nicht spurlos an einem Konzern wie Sands vorbei: Letztes Jahr konnte Sands einen Umsatz von knapp 14 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Hierbei handelt es sich um 63 Prozent des Gesamtergebnisses von Sands. Wen wundert es, wenn der Konzern versucht, die hohen Einnahmen noch mal in die Höhe zu treiben?

Trotz dieser Zahlen sollte beachtet werden, dass in Macau die Umsätze aufgrund des Coronavirus grundsätzlich zurückgingen. Das liegt unter anderem an den Reiseeinschränkungen. Die Hoffnung liegt jedoch darin, dass sich die Wirtschaft in Macau langsam erholt. In den letzten Monaten musste Sands einen Umsatzrückgang von über 80 Prozent verbuchen.

Auch darin mag sich ein Grund verbergen, warum die Locations in Las Vegas verkauft werden sollen: Der Verkaufsgewinn soll helfen, die Casinos auf Macau aufrechtzuerhalten. Der gewünschte Betrag könnte immerhin über mehrere Monate hinweg die Fixkosten abdecken. Bis dahin hat sich hoffentlich die Situation mit dem Corona-Virus entspannt und es können höhere Umsätze verbucht werden.

Online Glücksspiele könnten eine Lösung darstellen

Solange das Coronavirus weiter um sich greift und aus diesem Grund immer wieder ein Lockdown ausgerufen wird, könnte die Lösung in einem Online Casino liegen. Diese Casinos haben rund um die Uhr geöffnet und müssen nicht wegen Corona geschlossen werden. Allerdings müssen immer die Vorschriften des eigenen Landes beachtet werden. Nicht in jedem Land dürfen weiterhin Casinospiele angeboten werden. Manchmal dürfen nur noch Spielautomaten präsentiert werden und die beliebten Jackpots verschwinden von der Bildfläche.

Nichtsdestotrotz bieten die Online Glücksspielanbieter viele Vorteile, die nicht nur aus einem Willkommensbonus bestehen. Generell bieten diese Betreiber viele Aktionen an, die zum Beispiel Cashback oder Freispiele umfassen. Solche Ideen reduzieren das eigene persönliche Risiko und helfen beim Absahnen eines Gewinns. Und wer sein Glück nicht herausfordern möchte, kann in einem Online Casinos immerhin kostenlos spielen. Hierzu stehen viele Varianten von Roulette, Poker oder Slots zur Verfügung.

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